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Ein Kinofilm floppte so hart, dass Will Smiths Sohn sich durch die öffentliche Demütigung verraten fühlte

May 26, 2026  Twila Rosenbaum  3 views
Ein Kinofilm floppte so hart, dass Will Smiths Sohn sich durch die öffentliche Demütigung verraten fühlte

Im Jahr 2013 erschien der Science-Fiction-Film After Earth, in dem Will Smith und sein damals 15-jähriger Sohn Jaden die Hauptrollen spielten. Was als Familienprojekt gedacht war, entwickelte sich zu einem der größten Desaster in der Karriere des Superstars. Der Film floppte nicht nur an den Kinokassen, sondern wurde auch von der Kritik regelrecht verrissen. Besonders Jaden Smith musste unter den Folgen leiden – er fühlte sich durch die öffentliche Demütigung von seinem eigenen Vater verraten.

Die Handlung von After Earth

Die Geschichte spielt tausend Jahre in der Zukunft. Die Menschen haben die Erde nach schweren Umweltkatastrophen verlassen und sich auf dem Planeten Nova Prime niedergelassen. General Cypher Raige, gespielt von Will Smith, und sein Teenager-Sohn Kitai (Jaden Smith) geraten während einer Mission in einen Asteroidenschauer. Sie müssen auf der mittlerweile unbewohnbaren Erde notlanden, die sich zu einem tödlichen Ort entwickelt hat. Die gesamte Pflanzen- und Tierwelt ist darauf programmiert, Menschen zu töten. Während der verletzte Vater im Wrack des Raumschiffs zurückbleiben muss, macht sich sein Sohn allein auf den Weg durch den gefährlichen Dschungel, um ein Notsignalgerät zu bergen, das sich im kilometerweit entfernten Heck des Schiffs befindet.

Regisseur M. Night Shyamalan, bekannt für Filme wie „The Sixth Sense“ und „Signs“, inszenierte das Projekt mit einem Budget von rund 130 Millionen US-Dollar. Die Erwartungen waren hoch, denn Will Smith galt damals als einer der größten Kinostars der Welt. Doch bereits nach den ersten Testvorführungen zeichnete sich ab, dass der Film beim Publikum nicht gut ankommen würde.

Ein harter Flop

Obwohl After Earth weltweit über 243 Millionen US-Dollar einspielte, war das Ergebnis angesichts des hohen Budgets und der Marketingkosten enttäuschend. In den USA startete der Film mit nur 27,5 Millionen Dollar am Eröffnungswochenende – deutlich unter den Erwartungen. Auf der Kritikerplattform Rotten Tomatoes bewertete das Fachpublikum den Film mit katastrophalen 12 Prozent, während die Zuschauerwertung bei 36 Prozent lag. Auch auf IMDb erreichte der Streifen lediglich 4,8 von 10 Punkten.

Die Kritiken waren vernichtend. Besonders die schauspielerische Leistung von Jaden Smith wurde stark kritisiert. Viele Rezensenten bemängelten zudem Logiklücken im Drehbuch, eine schwache Story und die mangelnde Chemie zwischen Vater und Sohn auf der Leinwand. „After Earth fühlt sich an wie ein überteuerter Pilotfilm für eine Serie, die niemand sehen will“, schrieb ein Kritiker. Ein anderer urteilte: „Will Smith versucht verzweifelt, aus seinem Sohn einen Star zu machen, aber das Drehbuch gibt beiden nichts Substanzielles zu tun.“

Jaden Smith im Kreuzfeuer der Öffentlichkeit

Während Will Smith als erfahrener Schauspieler solche Rückschläge gewohnt war, traf die massive Ablehnung seinen Sohn besonders hart. In seiner Autobiografie und in Interviews hat Will Smith später offen über die Folgen gesprochen. „After Earth war ein desaströser Misserfolg, sowohl an den Kinokassen als auch bei den Kritikern. Und das Schlimmste war, dass Jaden die Hauptlast tragen musste“, erklärte er. „Die Fans und die Presse waren absolut gnadenlos. Sie haben Dinge über meinen Sohn gesagt, die ich hier nicht wiederholen möchte.“

Der junge Schauspieler hatte nach Ansicht seines Vaters alles getan, was ihm gesagt worden war – und fühlte sich dann der öffentlichen Demütigung schutzlos ausgeliefert. Will Smith gab zu, dass er innerlich wusste, dass sein Sohn sich betrogen fühlte. „Jaden hatte das Vertrauen in meine Führung verloren. Es hat sich schrecklich angefühlt, mein Kind emotional so verletzt zu haben.“ Dieses Eingeständnis zeigt, wie tief die Wunden saßen, die durch den Filmflop entstanden waren.

Der Druck auf Kinder von Hollywood-Stars

Der Fall After Earth ist kein Einzelfall. Immer wieder versuchen berühmte Eltern, ihren Kindern den Weg in die Filmbranche zu ebnen – oft mit gemischtem Erfolg. So wie Jaden Smith, der bereits als Kind in Filmen wie „The Pursuit of Happyness“ (2006) an der Seite seines Vaters debütierte, stehen viele Nachwuchsschauspieler unter enormem Druck. Sie müssen nicht nur den Erwartungen der Zuschauer gerecht werden, sondern auch dem Vergleich mit ihren berühmten Eltern standhalten.

Experten betonen, dass ein früher Erfolg wie Jadens Auftritt im Alter von acht Jahren in „The Pursuit of Happyness“ (der ihm positive Kritiken einbrachte) später zu überhöhten Erwartungen führen kann. Als Jaden dann in After Earth die Hauptrolle spielte, war er bereits 15 Jahre alt und sollte nun als Teenager-Star etabliert werden. Der Misserfolg traf ihn daher umso härter.

Will Smith selbst reflektierte später: „Ich habe in meiner Karriere viele Fehler gemacht, aber der größte war, dass ich meinen Sohn in diese Situation gebracht habe. Ich dachte, ich könnte ihn beschützen, aber die Medien waren gnadenlos.“ Er räumte ein, dass er aus dem Desaster gelernt habe und heute anders mit seinen Kindern umgehe. „Ich versuche, sie nicht mehr in Projekte zu drängen, bei denen der Erfolg von mir abhängt. Sie sollen ihren eigenen Weg finden.“

Weitere Einblicke in Will Smiths Fehlentscheidungen

Interessanterweise ist After Earth nicht der einzige Fehler, den Will Smith in seiner Karriere bereut. In Interviews hat der Schauspieler mehrfach zugegeben, dass er die Rolle seines Lebens abgelehnt habe – die Hauptrolle in „The Matrix“ (1999). Stattdessen entschied er sich für den Western „Wild Wild West“ (1999), der zwar kommerziell erfolgreich war, aber kritisch verrissen wurde. „Ich habe ‚The Matrix‘ abgelehnt, weil ich das Konzept nicht verstanden habe. Das war eine der schlechtesten Entscheidungen meiner Karriere“, sagte Smith einmal. „Stell dir vor, ich hätte Neo gespielt – mein Leben wäre heute vielleicht ganz anders.“

Solche Geständnisse zeigen, dass selbst die größten Stars nicht vor Fehlentscheidungen gefeit sind. Doch während Smith mit diesen Rückschlägen umgehen konnte, war die Situation für seinen Sohn eine ganz andere. Jaden zog sich nach After Earth weitgehend aus dem Schauspielgeschäft zurück und konzentrierte sich stattdessen auf Musik und eigene Modekollektionen. In den letzten Jahren gab er jedoch vereinzelt kleinere Filmrollen, etwa in „The Get Down“ (2016) oder „Skate Kitchen“ (2018).

Das Erbe von After Earth

Obwohl After Earth allgemein als finanzieller und künstlerischer Misserfolg gilt, hat der Film in mancher Hinsicht einen Kultstatus erreicht. Einige Zuschauer schätzen die ambitionierte Weltraum-Ökologie und die ungewöhnliche Vater-Sohn-Dynamik. Die Filmwissenschaftlerin Dr. Sarah Keller von der University of Minnesota bemerkte einmal: „After Earth ist ein interessantes Beispiel für einen Blockbuster, der an seinen eigenen Ambitionen scheitert. Die Idee, die Erde als feindlichen Ort darzustellen, ist originell, aber die Umsetzung lässt zu wünschen übrig.“

Für Will Smith und seinen Sohn Jaden bleibt das Projekt jedoch eine schmerzhafte Erinnerung. In den sozialen Medien wird der Film bis heute immer wieder als Paradebeispiel für gescheiterte Vater-Sohn-Kooperationen genannt. Will Smith selbst hat aus dem Schlamassel gelernt und versucht, seine Kinder heute besser zu führen – nicht als Manager, sondern als Vater, der ihnen Freiraum für eigene Entscheidungen gibt. Die Erfahrung von After Earth war eine harte Lektion, die zeigte, wie schnell öffentliche Demütigung selbst die stärksten familiären Bande auf die Probe stellen kann.


Source: Mein-MMO News


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