Prinz William (43) ist bekannt dafür, Privates lieber diskret zu behandeln. Doch beim Radiosender Heart, in der Morgenshow „Heart Breakfast“, ließ der Prinz von Wales die Maske fallen – und gewährte seinen Zuhörern einen ungewohnt persönlichen Blick in den Alltag von Prinzessin Kate (44) und ihm im neuen Heim im Windsor Great Park, der Forest Lodge.
Anlass war ein Live-Interview, das das amerikanische People-Magazin aufgriff: William sprach über das Engagement seiner Frau für frühkindliche Bildung, nachdem Prinzessin Kate gerade von einer Reise nach Italien zurückgekehrt war – ihrem ersten Auslandsbesuch ohne ihren Mann seit ihrer Krebsdiagnose. „Sie ist eine richtige Expertin, was die frühen Jahre angeht. Die meisten Abende muss ich mich im Schlafzimmer regelrecht durchkämpfen, wegen der Unterlagen, die sie schon bereitliegen hat und die nur darauf warten, gelesen zu werden“, sagte William sichtlich amüsiert – um dann hinzuzufügen: „Also, ich freue mich, dass es gut für sie gelaufen ist – ich glaube, sie ist total begeistert zurückgekommen.“
Wie Prinzessin Kate ihre Abende verbringt – und wer noch mit im Bett liegt
Doch nicht nur Kates Abendroutine inmitten von Aktenbergen sorgte für Schmunzeln. Wie das britische Online-Portal Tyla berichtet, hatte William bereits zuvor bei einem Besuch am Duchy College in Cornwall ein weiteres intimes Detail ausgeplaudert: Der Familienhund Orla, ein Cocker Spaniel, darf offenbar regelmäßig mit ins Bett. Eine Passantin namens Louise Harland erzählte anschließend dem Radiosender Hits Radio Cornwall, was ihr der Prinz beim Streicheln ihres Hundes anvertraute: „[William] sagte, dass sein kleiner Hund nachts mit ihnen im Bett schläft, mit ihm und Kate.“
Diese Enthüllung sorgte für viel Aufsehen in den britischen Medien, denn sie zeigt eine unerwartet bodenständige Seite des Thronfolgerpaares. Während viele Royals dafür bekannt sind, ihre Haustiere eher in separaten Räumen zu halten, scheinen William und Kate hier einen eher modernen und gemütlichen Lebensstil zu pflegen. Orla, ein junger Cocker Spaniel, wurde Anfang 2024 als Welpe in die Familie aufgenommen. Der Hund begleitet die Familie oft bei Spaziergängen im Windsor Great Park und ist besonders bei den Kindern George, Charlotte und Louis sehr beliebt.
Dass Prinzessin Kate trotz allem mit Begeisterung bei der Sache ist, machte William in dem „Heart Breakfast“-Interview deutlich. Er schwärmte von ihrer Italientour, die sie durch Bildungseinrichtungen der renommierten Reggio-Emilia-Pädagogik geführt hatte: „Ich bin so stolz, sehr, sehr stolz. Sie war einfach großartig. Sie hat in den letzten paar Jahren so viel durchgemacht, besonders in den vergangenen Jahren.“
Kates Engagement für frühkindliche Bildung
Prinzessin Kate hat sich in den letzten Jahren verstärkt der frühkindlichen Entwicklung zugewandt. Ihr Projekt „The Royal Foundation Centre for Early Childhood“ erforscht, wie die ersten fünf Lebensjahre eines Kindes dessen spätere Gesundheit und Lebenswege prägen. Die Reise nach Italien stand ganz im Zeichen dieser Arbeit. Kate besuchte in der Stadt Reggio Emilia mehrere Kitas, die nach dem Reggio-Emilia-Ansatz arbeiten – einer pädagogischen Richtung, die auf Selbstbestimmung, Kreativität und die enge Einbindung der Umwelt setzt.
Vor Ort in Italien hatte Prinzessin Kate Kinder beim Entdecken der Natur begleitet, mit ihnen das Leben im Teich erforscht und gemeinsam mit ihnen Tontiere geformt. Als sie sich auf Italienisch vorstellte und neue Vokabeln von den Kleinen lernte, waren manche Lehrerinnen danach zu Tränen gerührt. Der lokale Reporter Paulo Rosato brachte die Stimmung auf den Punkt: „Sie ist wie Diana. Hier in Italien brauchen wir eine gute Geschichte – eine gute Darstellung von Familie.“ In einer von Krisen geprägten Zeit sprach er damit das tiefe menschliche Sehnen nach Stabilität, Wärme und unbeschwertem Zusammenhalt aus – Werte, die das Bild einer intakten Familie für viele zu einem Symbol der Hoffnung machen.
Die Rückkehr der Prinzessin
Kates Italienreise war ihre erste größere Auslandsreise seit ihrer Krebsdiagnose im Jahr 2024. Nach einer Chemotherapie und einer langen Phase der Erholung kehrte sie im Herbst 2025 langsam in die Öffentlichkeit zurück. Die Reise nach Italien war ein wichtiger Schritt zurück in ihr öffentliches Leben. William zeigte sich in dem Radiointerview sichtlich erleichtert und stolz auf seine Frau. Er betonte, dass sie während ihrer Krankheit enormen Rückhalt aus der Familie erfahren habe und nun wieder voller Tatendrang sei.
Das Paar lebt mit seinen drei Kindern George (11), Charlotte (9) und Louis (6) in der Forest Lodge, einem Anwesen auf dem Gelände des Windsor Great Parks. Die etwas abgeschiedene Lage ermöglicht der Familie ein Stück Privatsphäre, abseits des Palastlebens. Dass Orla, die Hündin, nachts mit im Bett schläft, gehört offenbar zu den kuscheligen Ritualen, die sich die Familie bewahrt hat. Früher hatte das Paar auch einen Labrador namens Lupo, der leider 2020 starb. Orla ist der erste Hund, der nach Lupo in die Familie kam.
Reaktionen der Öffentlichkeit
Die Enthüllungen aus dem Radiointerview haben in den sozialen Medien für viel positive Resonanz gesorgt. Viele Nutzer zeigten sich begeistert von der Nahbarkeit des Paares. „William und Kate sind einfach die besten – sie lassen ihren Hund im Bett schlafen, wie normale Leute auch“, schrieb ein Nutzer auf X. Andere kommentierten, dass dies zeige, wie sehr die beiden trotz ihrer königlichen Pflichten eine bodenständige Familienerziehung anstrebten. Auch der Umgang mit Kates Krankheit und ihre Rückkehr in die Öffentlichkeit fand großen Anklang.
Der Buckingham Palast hat sich zu den privaten Details bisher nicht offiziell geäußert, was jedoch üblich ist, da die privaten Angelegenheiten der Royals in der Regel als persönliche Angelegenheiten behandelt werden. William selbst scheint bewusst damit umzugehen, dass er durch solche Anekdoten das Bild der Monarchie modernisieren kann. In den letzten Jahren hat er mehrfach betont, dass er und Kate Wert auf eine „normale“ Kindheit für ihre Kinder legten – und dazu gehören eben auch Haustiere, die wie Familienmitglieder behandelt werden.
Der Cocker Spaniel Orla
Orla, benannt nach der irischen Vorsilbe für „goldene Prinzessin“, ist eine Hündin von eher kleiner Statur, typisch für Cocker Spaniel. Sie wurde von der Familie aus einem Tierheim adoptiert, wie damals bekannt gegeben wurde. Die Adoption war Teil des Engagements der Royals für den Tierschutz. Seit ihrem Einzug hat Orla die Familie auf viele Ausflüge begleitet und wurde bereits mehrfach auf offiziellen Fotos der königlichen Familie gesichtet. Insbesondere die Kinder lieben es, mit ihr zu spielen und sie zu streicheln. Dass sie nachts im Bett der Eltern schlafen darf, zeigt, wie sehr sie bereits verwöhnt wird.
Experten für königliches Protokoll wunderten sich anfangs über diese Enthüllung, denn traditionell schliefen königliche Haustiere in eigenen Körbchen. Doch die Zeiten haben sich geändert. Queen Elizabeth II. etwa hielt ihre Corgis stets in eigenen Räumen. William und Kate scheinen hier einen moderneren, an die Mittelklasse angelehnten Lebensstil zu pflegen, der in der Bevölkerung gut ankommt. Das Paar hat immer wieder betont, dass sie ihre Kinder fernab der strengen Palastprotokolle erziehen wollen – und dazu gehört eben auch, dass der Hund im Bett schlafen darf.
Die Bedeutung der Familie für William
Für William selbst ist die Familie nach der Krebserkrankung seiner Frau noch wichtiger geworden. In dem Radiointerview sprach er auch über den Zusammenhalt in schwierigen Zeiten. „Man lernt, was wirklich zählt im Leben“, sagte er. Die gemeinsame Zeit mit Kate und den Kindern sei wertvoller als alle öffentlichen Auftritte. Dabei halfen auch die kleinen Dinge: die Spaziergänge mit Orla, das gemeinsame Vorlesen am Abend, und die vertrauten Rituale, zu denen nun auch das nächtliche Kuscheln mit dem Hund zählt.
Dieses intime Geständnis zeigt einmal mehr, dass sich hinter der königlichen Fassade eine ganz normale Familie verbirgt – mit all ihren Eigenheiten und liebenswerten Macken. Dass William bereit ist, solche Details zu teilen, könnte auch ein strategischer Schachzug sein, um das Image der Monarchie in der Öffentlichkeit zu verbessern. In Zeiten, in denen die königliche Familie immer wieder mit internen Konflikten und Skandalen zu kämpfen hat, kommen solche menschlichen Geschichten gut an.
Die Reaktionen aus Italien auf Kates Besuch waren durchweg positiv. Zahlreiche italienische Medien berichteten über die Herzlichkeit und das natürliche Auftreten der Prinzessin. Besonders hervorgehoben wurde ihre Fähigkeit, mit Kindern auf Augenhöhe zu kommunizieren. „Sie ist eine echte Pädagogin“, zitierte eine Zeitung eine Erzieherin aus Reggio Emilia. Der Besuch in Italien wird wohl nicht der letzte sein, denn Kate plant laut Palastkreisen, sich international noch stärker für die frühkindliche Bildung einzusetzen. Dabei könnte sie auf weitere Auslandsreisen gehen, die sie dann auch ohne ihren bewundernden Ehemann an ihrer Seite antreten wird.
William scheint damit vollkommen einverstanden. In dem Interview betonte er, wie stolz er auf die Leistungen seiner Frau sei. Die Zeit der Krankheit habe sie beide enger zusammengeschweißt. Nun könne Kate wieder ihre Leidenschaft für die Arbeit mit Kindern ausleben – und das sei das Schönste für ihn. Damit schloss sich der Kreis der intimen Geständnisse, die Prinz William in dieser Radiosendung gemacht hatte. Vielleicht wird er auch in Zukunft noch das eine oder andere Detail aus dem Privatleben der Royals preisgeben – aber das bleibt abzuwarten.
Source: Merkur News