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So trainiert Michael B. Jordan für seine Hollywood-Muskeln

May 29, 2026  Twila Rosenbaum  13 views
So trainiert Michael B. Jordan für seine Hollywood-Muskeln

Michael B. Jordan – ein Hollywood-Star mit beeindruckender Körperverwandlung

Am 15. März 2026 wurde Michael B. Jordan mit einem Oscar für seine Doppelrolle in „Blood & Sinners“ (Originaltitel: „Sinners“) ausgezeichnet. Der Schauspieler spielt darin Zwillingsbrüder – und beide sind, wie in vielen seiner Filme, muskulös und durchtrainiert. Für Fans ist der Film ein besonderes Schmankerl, denn Jordan zeigt einmal mehr, was er körperlich leisten kann. Doch der Weg zu diesen Hollywood-Muskeln war lang und begann bereits vor über einem Jahrzehnt mit „Creed“, dem Boxer-Drama, das 2015 in die Kinos kam.

Wie genau sich Michael B. Jordan auf seine Doppelrolle vorbereitet hat, ist nicht im Detail bekannt. Allerdings berichtete „Men’s Health Australia“, dass er erneut mit Corey Calliet zusammenarbeitete – dem Trainer, der ihn schon für „Creed“ transformiert hatte. Sowohl Jordan als auch Calliet haben in verschiedenen Interviews Einblicke in ihre gemeinsame Fitnessarbeit gegeben. So ergibt sich ein klares Bild über die Art von Training, der Jordan seinen durchtrainierten Körper verdankt.

Die Anfänge: Vom Kraftneuling zum Boxer

Vor dem Film „Creed“ hatte Michael B. Jordan mit Krafttraining kaum Erfahrung. Sein Trainer Corey Calliet erinnerte sich in einem Interview: „Als wir anfingen, konnte er kaum 20 Pfund (ca. 9 kg) auf der Bank drücken, seine Beine zappelten überall herum. Früher hat er das alles gehasst.“ Neben dem Boxtraining musste der junge Schauspieler im Gym schwitzen, um zum ersten Mal gezielt Muskeln aufzubauen. Calliet legte großen Wert auf Form und Technik der Übungen. Sobald diese saßen, steigerte er die Intensität, um Jordans Herzfrequenz auch beim Gewichtestemmen hochzuhalten. „Ich möchte die Herzfrequenz erhöhen, auch beim Gewichtestemmen. Ich mag es nicht, nur möglichst hohes Gewicht zu stemmen und dann herumzusitzen und zu entspannen“, erklärte Calliet in einem „Men’s Health“-Interview von 2023.

Diese Philosophie – Kraftausdauer mit hoher Intensität – wurde zur Grundlage von Jordans Training für „Creed“. Zusätzlich absolvierte er Boxtraining, das Cardio und Koordination forderte. Das Ergebnis: ein athletischer Körper, der für die Rolle des Boxers Adonis Creed perfekt geeignet war. Jordan selbst gab 2015 in „Good Morning America“ zu Protokoll: „Ich habe zwei- bis dreimal täglich, sechs Tage pro Woche trainiert. Wenn man das konsequent etwa zehn Monate lang macht, dann wird sich der Körper verändern.“

Unterschiedliche Rollen – unterschiedliche Anforderungen

Nach „Creed“ folgten zwei weitere Teile der Box-Saga sowie Superheldenfilme wie „Black Panther“ und „Tom Clancy’s Gnadenlos“, in dem Jordan einen Navy Seal spielte. Jede Rolle stellte andere Anforderungen an die Fitness. Während für „Creed“ Boxtechnik und athletische Ausdauer im Vordergrund standen, verlangte „Black Panther“ eine ästhetische, bodybuilding-artige Muskulatur. Calliet erklärte dazu: „Bei ‚Black Panther‘ habe ich einen Trainingsansatz aus dem Bodybuilding umgesetzt, mit Schwerpunkt auf Muskelaufbau und Ästhetik, ergänzt durch strategisch eingesetztes Cardio, um seinen Zuwachs an fettfreier Muskelmasse zu unterstützen – täglich höchstens 25 bis 30 Minuten im Vergleich zu den Stunden Cardio, die er während des Boxtrainings absolvierte.“

Für die Darstellung eines Elite-Soldaten in „Tom Clancy’s Gnadenlos“ musste Jordan funktionale Kraft und Beweglichkeit aufbauen, die Soldaten im Einsatz benötigen. Das Training konzentrierte sich auf Klettern, Sprinten und explosive Bewegungen. Diese ständige Anpassung zeigt, wie sehr Jordan und Calliet die Trainingsmethoden auf die jeweilige Rolle optimierten – ein entscheidender Faktor für den Erfolg des Schauspielers in physisch anspruchsvollen Parts.

Die Routine im Privatleben: Vom Set ins Alltagsleben

Es ist eine Sache, sich monatelang für eine Rolle in Form zu bringen. Eine andere ist es, diese Fitness ins Privatleben zu übertragen. Jordan ist das offenbar gelungen. 2017 gab er Details zu seiner persönlichen Trainingsroutine preis, die stark von den „Creed“-Methoden beeinflusst war. Er setzte auf eine Mischung aus getimten Cardio-Einheiten und Krafttraining in Intervallen. Dabei konzentrierte er sich auf spezifische Muskelgruppen wie Bauch, Arme und Beine. Calliet führte Jordan zudem in CrossFit ein, was die Intensität weiter steigerte.

Diese Disziplin half Jordan nicht nur körperlich, sondern auch mental. Wer über Monate hinweg konsequent auf ein Ziel hinarbeitet, lernt seinen Körper genau kennen und versteht, welche Methoden am effektivsten sind. Dieses Wissen kann er jederzeit schnell abrufen – ob für einen neuen Film oder für das persönliche Wohlbefinden. Jordan selbst betonte immer wieder, wie wichtig Routine und Beständigkeit sind: „Wenn du deinen Körper verändern willst, musst du dranbleiben. Es gibt keine Abkürzung.“

Auch mal einen Gang herunterschalten

Trotz seiner beeindruckenden Disziplin hat Michael B. Jordan gelernt, auch einen Gang herunterzuschalten. Mit zunehmender Erfahrung und mehr Auswahl bei den Rollen hat er seine Herangehensweise an Fitness verändert. 2023 erklärte er in einem „People“-Interview: „Seitdem ich etwas wählerischer mit den Rollen, die ich spiele, geworden bin, hat sich meine Freizeit etwas vergrößert. Ich beginne, neu zu definieren – ich möchte eine gesunde Balance finden, in der es darum geht, auf gesunde Weise ins Schwitzen zu kommen.“ Konkret bedeutet das: weniger intensive und kräftezehrende Gym-Einheiten, stattdessen mehr Schwimmen, Freizeitsport und Spielen mit seinem kleinen Neffen. Auch Dehnen hat Jordan in der zweiten Hälfte seiner 30er für sich entdeckt.

Diese Entwicklung zeigt, dass der Schauspieler nicht nur ein professionelles Verständnis für seinen Körper hat, sondern auch auf langfristige Gesundheit achtet. Die Balance zwischen intensiven Vorbereitungen für Rollen und einem entspannten Alltag ist ein zentraler Bestandteil seines heutigen Lebensstils. Für Fans bleibt abzuwarten, welche körperlichen Herausforderungen er in zukünftigen Projekten annehmen wird – doch eines ist sicher: Michael B. Jordan hat die Kunst der körperlichen Transformation perfektioniert und wird sie weiterhin für beeindruckende Hollywood-Muskeln einsetzen.


Source: FITBOOK News


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